Leben nach der Braunkohle – Szenarien zur Zukunft des Rheinischen Braunkohlereviers
„Indeland“ ist in Bewegung. Der durch den Braunkohletagebau Inden geprägte Raum zwischen Jülich, Düren und Eschweiler wird nach dem Ende des Tagebaus im Jahr 2030 ein anderes Gesicht haben. Derzeit sind verschiedene Ideen für die Gestaltung der Braunkohle-Folgelandschaft in der Diskussion, zu denen insbesondere die Rekultivierung als landwirtschaftliche Fläche und die Alternative eines Restsees („Das Indesche Meer“) zählen. Das Szenario-Projekt richtet indes den Blick auf den Zeitraum um 2050. Wie könnte sich die Region in den nächsten 40-50 Jahren entwickeln? Welches sind die treibenden Kräfte für die Zukunft? Mit dem Projekt „Leben nach der Braunkohle“ möchte die Aachener Stiftung Kathy Beys zu einem konstruktiven Austausch über die Zukunft der Region beitragen. Gleichzeitig wird diese Region früher und umfassender erleben, was auch anderen Regionen ‚blüht‘ (z. B. Umbau unserer Energieversorgung) . Das „Zukunftslabor Indeland“ könnte für andere Regionen Vorbild und Blaupause werden.
Der Gesamtprozess im Überblick:
Treffen des Kernteams (Januar und Mai 2008)
Durchführung von 62 Interviews (März bis August 2008)
Auswertung der Interviews (Ende August 2008)
Workshop mit Jugendlichen (2.-3. September 2008)
Erster Szenario-Workshop (15.-17. September 2008)
Zweiter Szenario-Workshop (24.-26. November 2008)
Feinschliff und Überarbeitung der Szenarien (Dezember 2008 – Januar 2009)
Veröffentlichung und Verbreitung der Szenarien (ab Juni 2009)
Impuls und Referenzrahmen für den Entscheidungsprozess (.....)