Beim teamGLOBAL Ausbildungsworkshop vom 23.-25. März in Berlin stand dieses Mal das Thema „Zukunft der Arbeit“ auf der Agenda. Damit eignete sich teamGLOBAL ein neues Themenfeld an, das gleichzeitig viele Schnittstellen zu bestehenden Themen von teamGLOBAL aufweist, wie z.B. Globalisierung und Identität, Global Governance und Migration. Dabei wurde der „inhaltliche Bogen“ bewusst weit gespannt. Es ging bei dem Workshop nicht nur um Fakten und Zahlen, sondern auch um die persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema vor dem Hintergrund der eigenen Biografie und „Lebensplanung“. Das Thema Arbeit bietet in der Tat viele interessante Auffahrten gerade für junge Menschen, die vor dem Einstieg in das Berufsleben stehen. Die eigenen Erfahrungen und Wahrnehmungen wurden beim Workshop verknüpft mit einer globalen Perspektive, die in verschiedenen Facetten beleuchtet wurde. Hier ging es insbesondere um Fragen der internationalen Arbeitsteilung und globaler Arbeitsbedingungen. Im Rahmen des Workshops kamen bereits erprobte und einige neue Methodenbausteine zum Einsatz und wurden auf ihre Einsetzbarkeit und Variationsmöglichkeiten diskutiert. Für den Austausch über Zukunftsfragen hat sich insbesondere die Arbeit mit Szenarien bewährt. Beim Workshop wurden zwei Szenarioübungen erprobt. Zunächst erkundeten die Teilnehmenden vier von IPA entwickelte grundlegende, alternative „Zukünfte“, wie die Arbeitswelt von morgen aussehen könnte. Bei der anschließenden Erfolgsszenario-Übung ging es dann um die Frage, in welcher Arbeitswelt wir 2030 leben möchten und wie der Weg in diese als positiv empfundene Entwicklung gelingen kann.

Projekt:

teamGLOBAL