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Projektbegleitend zum Netzwerkprojekt teamGLOBAL, das IPA im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb betreut, findet zwei Mal im Jahr ein Didaktik-Dialog statt, der sich Fragen des Globalen Lernens in unterschiedlichen Lern- und Bildungszusammenhängen widmet. Die Veranstaltung am 23. Mai war dieses Mal Bestandteil des Bundeskongresses Politische Bildung 2012 „Zeitalter der Partizipation: Paradigmenwechsel in Politik und politischer Bildung? und stand unter dem Titel „Neue Beteiligungsformen im Kontext von Europäisierung & Globalisierung“.

Viele Herausforderungen unserer Zeit machen die Grenzen unserer Systeme der nationalstaatlich verfassten, repräsentativen Demokratie deutlich. Entsprechend haben sich viele Entscheidungsprozesse in den letzten Jahrzehnten auf Handlungsebenen verlagert, die oberhalb des Staates liegen, z.B. im Zuge der Europäischen Integration oder im Rahmen von internationalen Abkommen und Organisationen. Damit gewinnt die Frage an Bedeutung, wie hier (demokratische) Beteiligung gestärkt werden kann. Und auch für das Aufgabenspektrum der politischen Bildung ergeben sich hieraus neue Akzente. Sie muss für die wachsende Bedeutung europäischer und globaler Handlungsräume sensibilisieren. Die Förderung einer Kultur der aktiven Teilhabe sollte wo möglich bereits in der Anlage von Bildungsangeboten Berücksichtigung finden – indem sie den Teilnehmenden Raum zur Mitgestaltung geben und so auch die Bereitschaft/Fähigkeit zu politischem Engagement fördern. Und schließlich geht es auch darum, wie bestehende und neue Instrumente der politischen Partizipation, wie z.B. das Instrument der Europäischen Bürgerinitiative oder Versuche einer stärkeren Beteiligung zivilgesellschaftlicher Akteure bei internationalen Verhandlungen, besser mit Angeboten der politischen Bildung vernetzt werden können.

Der Didaktik-Dialog „Neue Beteiligungsformen im Kontext von Europäisierung und Globalisierung“ bot ein Forum für den praxisorientierten Austausch über diese Fragen. In seinem Impulsvortrag näherte sich Sascha Meinert (IPA) zunächst dem Begriff der „Globalen Zivilgesellschaft“ an. Im Rahmen mehrerer Vorträge wurden dann konkrete Instrumente und Initiativen vor- und zur Diskussion gestellt, die sich zum Ziel gesetzt haben, Partizipationsmöglichkeiten von Bürgern/innen auf europäischer und globaler Ebene zu erweitern. Im zweiten Teil des Didaktik-Dialogs wurden dann Projektbeispiele aus der politischen Bildung präsentiert, die Partizipation erfahrbar machen möchten und für aktive Beteiligung werben.

Projekt:

teamGLOBAL

Dokumente und Links: